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Individuelles Traumhaus von Fam. Dangl


„Wir wollten von Anfang an ein Passivhaus bauen. Dabei hat sich HARTL HAUS durch seinen Qualitätsanspruch gepaart mit hoher technischer Intelligenz und durch Verwendung regionaler Ressourcen, als perfekter Partner angeboten. Unsere Erwartungen wurden zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt.“

7 wichtige Stationen auf dem Weg zum Passivhaus

1. Informationen einholen

Die Vorteile eines Passivhauses liegen auf der Hand: langfristig extrem geringe Energiekosten und angenehmes Wohngefühl. Trotzdem sollte man die Entscheidung für ein Passivhaus nicht aus einer Laune heraus treffen, sondern auf der Grundlage handfester Informationen und natürlich aus Überzeugung. Sowie Familie Dangl aus Niederösterreich, die sich im Vorfeld eingehend mit dem Thema beschäftigt hat und mit dem klaren Wunsch zu HARTL HAUS kam, am vorhandenen Grundstück ein modernes Passivhaus zu errichten.

2. Standort bestimmen

Die günstigste und am einfachsten zu nutzende Energieform ist die Sonnenenergie. Darum werden Passivhäuser grundsätzlich nach Süden hin ausgerichtet.
Bei Familie Dangl war es durch intelligente Planung zudem möglich,
die in den Wintermonaten tief stehende Sonne verschattungs- frei durch die Fenster in das Passivhaus dringen zu lassen und dieses somit kostengünstig zu erwärmen.

3. Architektur optimieren

Ein Passivhaus ist nicht, wie oft geglaubt, an eine Pultdachform gebunden. Das beweist auch das individuell geplante Haus von Familie Dangl. Für die Erreichung des Passivhausstandards ist nämlich die Gebäudeform, und nicht die Dachform, maßgebend. Je kompakter und je weniger Rücksprünge oder Anbauten wie Erker und Gaupen, umso eher ist eine möglichst geringe Energiekennzahl zu realisieren. Die Fenster sollten zur Ausnutzung der Sonnenenergie größtenteils nach Süden ausgerichtet sein.

4. Wärmedämmung anpassen

Professionelle Passivhausplanung wird bei HARTL HAUS von einem Passivhaus-Projektierungsprogramm unterstützt, mit dem sämtliche Dämmstärken einzelner Passivhausbauteile wie Wände, Decken und Dächer berechnet werden.  Passivhäuser haben eine durchschnittliche Dämmstärke von 35 bis 40 cm. Auch bei den Fenstern werden ausschließlich 3-Scheiben-Konstruktionen mit  Wärmeschutzglas und verstärkten Rahmen eingesetzt.
Bei Familie Dangl hat sich, wie bei vielen anderen Passivhaus-Bauvorhaben, in dieser Phase die Frage gestellt, inwieweit der Keller in die beheizte Gebäudehülle integriert werden soll. Wird ein  Keller beheizt, gilt er als Teil der Hülle, und somit gelten dieselben  Dämmungskriterien wie für die oberirdisch liegenden Bauteile. Familie Dangl hat sich nach eingehender Diskussion für einen nicht beheizten Keller entschieden. Demzufolge wurde die Kellerstiege in den unbeheizten Windfang verlegt, um Wärmeverlusten durch einen Kellerabgang innerhalb des beheizten Wohnbereichs vorzubeugen.

5. Haustechnik auswählen

Zur Standardausrüstung eines Passivhauses zählt eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Diese tauscht die Luft im Haus kontinuierlich aus. Dabei wird der abgesaugten Luft Wärme entzogen und die frische Luft damit vorgewärmt,  bevor sie sanft in die Wohnräume strömt. Durch diese Technologie wird der  Heizwärmebedarf weiter reduziert. Der restliche Wärmebedarf kann entweder mit  kleinen Zusatzheizungen wie Elektroradiatoren und Einzelöfen oder einer  herkömmlichen Zentralheizung erfolgen. Bei Familie Dangl wurde ein  Erdwärmepumpensystem mit Fußbodenheizung eingebaut.

6. Gewissenhafte Detailplanung

Um die Gefahr von Wärmeverlusten auf ein absolutes Minimum zu senken, sollte  man unbedingt darauf achten, sämtliche Anschlussdetails so zu konstruieren, dass keine Wärmebrücken entstehen können. Dies wird auch durch eine möglichst  kompakte Gebäudehülle mit wenigen Ecken unterstützt.

7. Dichtheit prüfen

Für die Qualität eines Passivhauses ist natürlich die Dichtheit der Gebäudehülle ein ganz wesentliches Kriterium. Je dichter, umso geringer ist der Wärmebedarf. Das betrifft alle Fugen und Ecken sowie Strom- und Wasserinstallationen, die von innen nach außen führen. Die Dichtheit wird mit einem standardisierten Blower-Door-Test
gemessen und ergab beim HARTL HAUS von Familie Dangl einen sensationellen Wert von 0,38 (bei gefordertem Passivhausstandard von „kleiner als 0,6“).